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Ziegeldeckungen kann man grob in zwei Deckarten einteilen. Zum
einen gibt es die Dachpfannen, auf welche der Dachdecker gestalterisch
wenig Einfluss nehmen kann. Vielmehr entscheidet die einzelne Pfanne
über das spätere Aussehen. Hier bieten die verschiedenen
Hersteller eine große Auswahl an Formen und Farben, die der
Bauherr individuell auswählen kann. Näheres finden Sie auch
in der Rubrik Deckmaterialien
Ziegel. |
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Deckung mit Dachfpannen: Für den Großteil der heutigen Neueindeckungen mit Dachziegel werden Dachpfannen verwendet. Durch die große Auswahl an verschiedenen Form- und Farbvarianten und durch den relativ günstigen Preis zählen die Dachpfannen zu den beliebtesten Bedachungsmaterialien im Ziegelbereich . |
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Deckungen mit Dachpfannen: -Mindestdachneigung: je nach Hersteller verschieden (schon ab
ca.15°) |
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Bild oben: Bild rechts: |
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Bild links: Für Grat und First bieten die Hersteller spezielle Formsteine an, die hier Verwendung finden. Gleiches gilt auch für seitliche Ortabschlüsse. Um einen sauberen Abschluss zu gewährleisten, werden auch hier fertige Formsteine angeboten. |
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Deckung mit Betondachsteinen: Bei der Deckung unterscheiden sich Betondachsteine wenig von Dachpfannnen. Vom Unterbau her ändern sich lediglich die Abstände der Dachlatten. Es stellt jedoch keine Eigenart von Betondachsteinen dar, sondern ist allgemein von Hersteller zu Hersteller verschieden. Dennoch gibt es kleine Unterschiede, die wir uns hier nochmal genauer anschauen wollen. |
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Deckungen mit Betondachsteinen: -Mindestdachneigung: je nach Hersteller verschieden (ab ca.25°) |
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Bild oben: Bild rechts: |
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Deckung mit Biberschwanzziegel: Biberschwanzziegel haben eine sehr markante Deckcharakteristik. Im Gegensatz zu Dachpfannen und -steinen haben Biberschwänze weder einen Kopf- oder Seitenfalz. Eher sind diese bis auf die Nasen (die in der Lattung hängen) mit einer planen Platte zu vergleichen. Das hat natürlich Einfluss auf die Ausführung der Deckung, wie Sie aus den Erläuterungen unten entnehmen können. Desweiteren ist es durch die spezielle Form möglich, Kehlen im Dach, alternativ zum Blech, aus Biberschwänzen herzustellen. Das gibt dem Bauherrn eine weitere Möglichkeit, neben Schiefer seinem Dach ein hochwertiges Aussehen zu verleihen. Verschiedene Farb- und Formvarianten sind auch hierbei möglich, was weiterhin dazu beiträgt, dem Dach ein individuelles Aussehen zu verleihen. |
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Deckungen Biberschwanzziegel: -Mindestdachneigung: 30° |
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Bild oben: Bild rechts:
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Bild links: Anders wie bei Deckungen mit Pfannen ist es bei Biberziegeln möglich, Kehlen eingebunden zu decken. Das verleiht dem Dach ein hochwertiges Aussehen. Diese Art der Kehldeckung ist jedoch sehr Zeitaufwendig und setzt ein hohes Maß an Fertigkeit voraus. |